Frankfurter Buchmesse

Lesedauer: 3 Minuten

Jeder Welten(archiv)bummler kennt und liebt sie: die Frankfurter Buchmesse.
Dieses Jahr war ich erneut dabei, jedoch das erste Mal in der Rolle der Plüm – denn als Bloggerin habe ich natürlich versucht einen Presseausweis anzufordern und habe ihn tatsächlich auch bekommen. Ein erstes Erfolgserlebnis.
Mit passendem T-Shirt, Visiten- und Postkarten ausgestattet, ging es am Messesonntag (14.10.2018) dann endlich mit dem Auto los. Unendlich hibbelig und aufgeregt sollte ich den ganzen Weg selbst Auto fahren – ich und das Fahren werden in diesem Leben aber leider keine Freunde mehr 😃

Vor Ort angekommen, haben meine Begleitung (beste Freundin) und ich eher unfreiwillig eine Ehrenrunde durch Frankfurt gedreht. Ich meine, es war ja sowieso „erst“ 12.30 Uhr, warum sollten wir uns dann nicht noch verfahren?!
Ich sag euch: einmal in Frankfurt die falsche Spur genommen, kommst du da nicht mehr wieder so schnell zurück. Dass meine beste Freundin das letzte Stück gefahren ist, war super, so konnte ich schnell einigen Leuten schreiben, dass es doch später wird… und später… und später… aber hey! Das beste kommt zum Schluss 😂

Endlich im Parkhaus angekommen, war der Weg zum Shuttlebus nicht allzu schwer zu finden. Dann haben wir schnell noch ein Parkticket für 14 € gekauft. Manche Blogger unter euch werden jetzt aufschreien – einem glücklichen Zufall habe ich es zu verdanken, dass ich das Ticket doch noch umtauschen konnte. Für die Menschen hinter dem Schalter wahrscheinlich Alltag während der Messe, für mich so gar nicht ersichtlich – deswegen eine kleine Notiz an mich:

Menschen mit Presseausweis bekommen ein Parkticket gestellt.

Diese Information war für mich sehr neu und ist für manche unter euch sicher auch nicht allzu unwichtig.

Gegen 13.50 Uhr kamen wir – das war natürlich totaaaal geplant – endlich in Halle 3 der Messe an. Dort besuchte ich direkt eine unglaublich liebe, nette und talentierte Autorin aus dem Sternensand Verlag. (Wer meine Seite auf Facebook kennt, sollte es erraten können.) Sie drückte mir direkt Exemplare von „Götterherz“ (macht’s Klick?) und wunderschöne Magnetlesezeichen in die Hand – später wurden erstere selbstverständlich noch von ihr signiert. B.E. Pfeiffer, Schöpferin der Weltportale und des Götterherz, ließ meine Aufregung direkt vergessen. Es war für mich, als kannten wir uns schon ewig – natürlich haben wir schon einige Zeit miteinander geschrieben, aber sich persönlich gegenüber zu stehen, war nochmal etwas ganz besonderes.

Zusammen ging es dann etwas essen – okay, nur Betty aß, denn ich verwirrte Trulla habe vergessen, dass wir diesen Plan ausgemacht hatten und hielt auf der Fahrt natürlich bei Mecces an, während die arme Autorin hungern musste 🙈
Plümerischer Alltag.

Nach und nach wurde das Essen zu einem kleinen Bloggertreff, da sich Jenny von Kleiner Lesewurm, Ann-Christine von AC’s bunte Bücherwelt, Jasmin von Bücher Mama – Das bunte Leben und Cornelia von Lilis Lesemomente einfanden. Letztere war mit Ersterer unterwegs, sodass ich sogar direkt ein „neues“ Gesicht kennenlernen durfte. Ein paar Goodies sowie Visitenkarten austauschen und tolle Unterhaltungen mit absolut wunderbaren Menschen später, machten meine Begleitung und ich uns dann endlich auf den Weg durch die Hallen – bis mir einfiel, dass ich gar kein Foto mit Betty gemacht habe. Dies wurde dann schleunigst nachgeholt…

Danach besuchte ich direkt meine geliebten Kleinverlage, wie beispielsweise den Drachenmond Verlag, Sternensand Verlag und Hawkify Books.

Am Drachenmond Stand traf ich tatsächlich noch auf ein weiteres Highlight: Christian Milkus, Autor von „Das Feuer in mir“. Auch mit ihm musste ich natürlich ein Erinnerungsfoto machen:

Nur effektive 3 Stunden konnten wir schlussendlich auf der FBM verbringen und uns dennoch viele Verlagsstände anschauen – insgesamt war die Kürze aber nicht allzu schlimm, da viele Autoren bereits abgereist waren; besonders die, die ich hätte sehen wollen. Daher eine weitere Notiz an mich:

Nächstes Jahr geht es besser an einem Samstag dorthin.

Die obigen zwei Bilder sind übrigens die einzigen Schnappschüsse, die ich gemacht habe. Zu viele Menschen klebten am selben Fleck und zu viel gab es zu bestaunen, als dass ich die ganze Zeit mit Handy in der erhobenen Hand herumlaufen wollte.
Tolle Erinnerungen werden mir dennoch bleiben.

Es war mir ein Fest, dabei zu sein, auch wenn es nur sehr kurz war – dennoch fühlte ich mich dort erneut als Teil einer riesigen Buchfamilie.

Übrigens: Tatsächlich hat es NUR EIN BUCH geschafft, mit nach Hause ins Weltenarchiv zu kommen… ob ich an dem Tag wohl Fieber hatte? 🤔

4 Kommentare bei „Frankfurter Buchmesse“

  1. Ein toller Messebeitrag. Sehr unterhaltsam geschrieben Nächstes Jahr möchte ich auch dabei sein. Liebe Grüße die Schicksalshexe 😉

  2. Darf ich anmerken, das du bei deinem kleinen Bloggertreff jemanden vergessen hast? *hüstel*

    1. *hust* Jap *hust*
      Bin schon am Korrigieren 😁♥️

    2. …wen soll ich denn vergessen haben? Bücher Mama steht doch (jetzt) da 😜

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