Rezension

Frozen Crowns 1 – Asuka Lionera

Weltenvorstellung

Titel:
Frozen Crowns
Autorin:
Asuka Lionera
Verlag:
Loomlight (Thienemann-Esslinger)
Cover: 
Alexander Kopainski
Seiten:
508
Formate:
eBook, Taschenbuch
Erscheinung:
26. Juni 2020

Rezensionsexemplar

Klappentext

Wenn ein Kuss dein eisiges Herz zum Schmelzen bringt – mitreißende Romantasy um eine verbotene Liebe   

Als das Königspaar des Eisreiches Fryske beschließt, seine einzige Tochter mit dem jungen König der Feuerlande zu vermählen, bleibt Davina, der Kammerzofe der Prinzessin, nichts anderes übrig, als ihrer Herrin in das fremde Reich zu folgen. Doch auf dem Weg in die neue Zukunft wird ihre Eskorte von Kriegern des Erdreiches überfallen. 
Davina überlebt nur dank der Hilfe eines mutigen Kämpfers, der niemand Geringeres ist als Leander, der Erste Ritter der Feuerlande. Die beiden raufen sich zusammen, um die verschwundene Prinzessin zu finden, und kommen sich auf ihrer Suche immer näher. So nah, dass ein Kuss uralte, eisige Kräfte in Davina erweckt.
Aber Leander ist nicht derjenige, der diese Magie hätte entfesseln dürfen …

Zitat
Zitat

Rezension

Wisst ihr was, liebe Weltenarchivbummler?
Es ist jetzt ungefähr eine Woche her, seit ich den ersten Teil von „Frozen Crowns“ beendet habe. Und dennoch fällt es mir unfassbar schwer, über diese Welt zu sprechen, ohne direkt auszuflippen. Ich warne euch also schonmal vor: das hier könnte eine äußerst überschwänglich-schwärmerische Rezension werden 😀 

Mit Feral Moon hat alles damals begonnen – meine Verliebtheit in alles, was Asuka Lionera erschafft. Egal ob es sich dabei um ihre tollen Illustrationen oder eben um ihre einzigartigen Geschichten handelt. Überall merkt man das Herzblut, welches in jeder einzelnen Handlung und in jeder erschaffenen Welt steckt.
Diese detailverliebte Art sowie ihren leichten, aber doch packenden Stil, hat sich Asuka auch bei „Frozen Crowns“ bewahrt. All das sogar so sehr, dass sie regelmäßig mein Herz zum Schmelzen brachte… und nicht nur meines. 

Für mich passte in der Geschichte rund um Davina und Leander wirklich alles, sodass ich gar keine Ahnung habe, wo ich mit meinem Lob beginnen soll.
Von Beginn an hat Asuka erklärt, dass es in diesem ersten Teil vor allem um das Kennenlernen der beiden Protagonisten geht. Dass das „Drumherum“ – mit all seinen Intrigen und Geheimnissen – erst im zweiten Teil so richtig losgeht. Ich stimme ihr insofern zu, als dass man die ganze Situation noch nicht sonderlich durchschauen kann und man definitiv merkt, dass da noch einiges geschehen wird. Doch trotz allem hat sie es geschafft, ein phantastisches Weltenkonstrukt zu bauen, unfassbar spannende Wendungen zu erzeugen und Charaktere zu schaffen, die wirklich jede Gefühlsregung in mir hervorbrachten. Was ich versuche, zu sagen: ich habe gelitten, gelacht, geliebt, gekämpft, war geschockt, fühlte mein Herz in tausend kleine Teile zerspringen und setzte es langsam wieder zusammen – bis Asuka mit ihrem verdammten Cliffhangerfaible alle Emotionen erneut in mir entfachte. Wer in einen emotionalen Ausnahmezustand geraten möchte, muss nur einen ersten Band von Asuka bis zum Schluss lesen. 

Was Asuka ebenfalls über „Frozen Crowns“ sagte, ist, dass das Hauptaugenmerk auch erst einmal nicht auf dem Fantasypart liegt, sondern eben auf der Geschichte zwischen Leander und Davina. Da ich gute Fantasy liebe und den Stil der Autorin ebenso, habe ich einfach darauf vertraut, dass es „trotzdem“ gut wird. Ich wurde in keiner Sekunde enttäuscht. Denn tatsächlich muss ich sagen: nichts war irgendwo zu wenig oder zu viel. Die Bindung zwischen den beiden Protagonisten fühlte sich jederzeit echt an und die Fantasyaspekte waren wirklich atemberaubend. Leander und Davina entwickeln sich stetig weiter, sammeln Erfahrungen und gewinnen eine ungemeine Tiefe, die beide für mich greifbar werden ließen. Selbst die Nebencharaktere, wie beispielsweise Grete, sind mit viel Leben gefüllt. Zudem gab mir die Welt, mit all ihren Facetten und ihrer Detailverliebtheit, das Gefühl, dass sie tatsächlich existiert; und ich mitten in diesem Abenteuer stehe.

Wenn ich für Leander, Davina und die Geschichte jeweils drei beschreibende Worte nennen müsste, dann wären es folgende:

Davina: herzlich, selbstlos, gerecht

Leander: heiß, kämpferisch, loyal

Geschichte: herzzerreißend, detailverliebt, wunderschön

Fazit

Mit „Frozen Crowns“ hat Asuka Lionera eine wirklich mitreißende Romantasygeschichte erschaffen. Emotionsgeladene Situationen, greifbare Charaktere gepaart mit unvorhersehbaren Wendungen hielten mich von der ersten Seite an fest in ihrem Griff und ließen mich erst wieder los, als mein Herz bereits verloren war. 

P.S.: Verloren an Leander – das versteht sich ja wohl von selbst. 
P.P.S.: Asuka, nach dem „Ende“ schuldest du mir die Fortsetzung. Und zwar jetzt sofort! So können wir das nicht stehen lassen!

Plüm vergibt für diese Welt folgende Sternenanzahl:
5/5
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