Rezension

Intertwined: Durchs Schicksal verbunden – Ayleen Beekmann

Weltenvorstellung

Titel:
Intertwined: Durchs Schicksal verbunden
Autorin:
Ayleen Beekmann
Verlag:
Impress/Carlsen
Cover: 
Vivien Summer
Seiten:
291
Formate:
eBook, Taschenbuch (ab 23.09.)
Erscheinung:
05.08.2021

Rezensionsexemplar

Klappentext

**Wenn die Liebe nur ein versehentlich gesponnener Schicksalsfaden ist**
Nichts wünscht sich die Londoner Schülerin Willow mehr, als das gewöhnliche Leben einer Teenagerin zu führen. Stattdessen ist sie als Tochter einer Schicksalsgöttin seit Kurzem dazu verdammt, das Schicksal der Menschen zu spinnen, und keineswegs gut darin. Gerade als sie sich mit ihrer Rolle abzufinden beginnt, spinnt sie versehentlich einen Liebesfaden zwischen sich und dem Hades-Sohn Maverick und verstößt damit gegen jede Regel ihrer Welt. Der einzige Ausweg aus dem Schlamassel ist eine Zusammenarbeit. Widerwillig lässt der attraktive Hades-Sohn sich darauf ein, doch er fordert einen hohen Preis. Willow bleibt keine Wahl, als darauf einzugehen, denn schließlich steht ihr Leben auf dem Spiel – und vielleicht auch ihr Herz …  

Rezension

Als Ayleen Beekmann nach BloggerInnen für „Intertwined“ gesucht und dabei Näheres zur Welt verraten hat, war ich spätestens nach den Worten griechische Götter und London völlig Feuer und Flamme. Daher bin ich umso glücklicher, dass ich die Chance erhalten habe, für diese Urban Fantasy Geschichte bloggen zu dürfen. Natürlich ist meine Rezension dennoch vollkommen unvoreingenommen. 

Meine Erwartungen waren natürlich ziemlich hoch, denn seit geraumer Zeit liebe ich phantastische Welten, die mit Göttern – und vor allem griechische – zu tun haben. London als hauptsächlicher Handlungsort machte es für mich sogar noch interessanter. So begann ich also mit größter Vorfreude Willow und Maverick durch das göttliche London zu folgen und ihre Welt für mich zu entdecken. Es war ziemlich cool, all die mythischen Gegebenheiten kennenzulernen – allem voran die Aufgabe der Moira. Ich fand es sehr faszinierend, wie die drei Schwestern Schicksale für andere webten und gleichzeitig eigentlich nichts persönlich damit zu tun haben, weil die Schicksale aller vorbestimmt sind und sie diese nur mit deren Leben verflechten müssen. Dadurch wurde es fast unbegreiflich, wie Willow es schaffte, Maverick und sich selbst einen Liebesfaden zu verpassen, obwohl er eigentlich eine völlig andere Richtung in Sachen Liebe erleben sollte. Tja. Ob das Schicksal da Schicksal gespielt hat? Auf Kosten der strengen Regeln der göttlichen Welt und Willows Leben?

Auf diese Weise nahm dann die eigentliche Handlung an Fahrt auf. Umso mehr ich in dieser Welt verweilte, umso weniger wollte ich fort. Schließlich ließen mich alle mythischen Orte ziemlich staunen und natürlich musste ich unbedingt wissen, was die beiden Schicksalsverbundenen wegen des „kleinen“ Vorfalls unternehmen (müssen), um glimpflich davon zu kommen. 

Ich glaube, ich habe mir bei einem Buch noch nie so sehr gewünscht, auch die Sicht des männlichen Parts zu lesen – hier eben von Maverick. Oft erwischte ich mich dabei, wie ich überlegte, was er über alles und auch über Willow denkt. Maverick als Hades-Nachfahre mit entsprechenden Fähigkeiten ließ mich daher immer mit gemischten Gefühlen zurück. So ganz leicht hatte ich es zunächst nicht mit ihm. 
Auch was das Knistern zwischen beiden in der ersten Hälfte des Buches angeht, hätte die Autorin gerne eine kleine Schippe mehr drauflegen können. Es gab sicherlich viel zu erklären, jedoch blieb dieses Gefühl von „schicksalsverbunden“ erst einmal aus. Wobei ich im Nachhinein es vielleicht einfach wörtlich hätte nehmen sollen – es sollte nicht heißen, dass sie plötzlich eine untrennbare Einheit bilden, sondern eben „nur“ durch einen Schicksalsfaden miteinander verbunden wurden. Dennoch: mehr Knistern hätte da sein können. Ab der Hälfte wurde ich hier jedoch wieder eingefangen und bekam das gesamte Weltenbau-Romance Verhältnis, das ich für passend hielt. 

Allgemein muss ich sagen, dass ich vielleicht an ein oder zwei Stellen dachte, dass gerade echt etwas mehr passieren könnte – denn es wurde mal kurzzeitig langatmig. Sobald ich mich aber dann die paar Seiten durchgebissen hatte, bekam ich prompt das dreifache an Spannung – klagen kann ich also hierbei definitiv nicht. 

Insgesamt fand ich „Intertwined“ super angenehm zu lesen und hatte auf jeden Fall unfassbar viel Spaß; nicht zuletzt dank des Charms der Charaktere, von London, der Götterwelt und des Schreibstils. Auch musste ich des öfteren Schmunzeln – nein, manches Mal sogar lachen, weil einige Situationen einfach herrlich (echt) waren. Ich liebe Willows Familie, ihr „normales“ Leben aber auch die mythischen Momente. 

Fazit

Mit „Intertwined: Durchs Schicksal verbunden“ ist Ayleen Beekmann ein absolutes Wohlfühlbuch in einer sehr mythischen und ausgefeilten Welt gelungen. Egal ob ich mich gerade in London, in der Götterebene zum Schicksalsweben oder sogar im Hades befand – überall lauerten Momente mit Witz, Charm, Magie und Liebe. Diese göttliche Reise vergesse ich trotz kleinerer Hürden definitiv nicht so schnell – und werde sie all denen empfehlen, die Lust auf einzigartige und spannende Götter-Romantasy haben <3  

Plüm vergibt für diese Welt folgende Sternenanzahl:
5/5
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